IM LAND DER GÖTTER

INDONESIEN/ Bali

 
 
Reisebericht Pondok Sari Resort (Indonesien/ Bali)
 
ANREISE:
Organisatorischer Ablauf:
Flug: Wien – Doha – Denpasar (via Kuala Lumpur) mit QATAR Airline
3,5 Std. Autofahrt
Gesamte Anreisedauer: 26 Std.
 
Landet man nach 16 Flugstunden mit der Qatar in Denpasar ist noch lange nicht das Ziel erreicht. Nach den Einreise- und Visa Formalitäten steht dem Reisenden noch eine 3-4 stündige Autofahrt vorbei an Vulkanseen, zahlreichen Tempeln, einheimischen Dörfern und Reisterassen bevor.
 
RESORT:
Endlich im Resort angekommen, werden wir sogleich von der überaus freundlichen, deutsch sprechenden Hotelmanagerin begrüßt und zu unseren Bungalow begleitet.
Es gibt 2 Bungalow Kategorien, sowie eine Villa. Wir haben uns wegen des guten Preis/ Leistungsverhältnisses für den billigeren Superior Bungalow entschieden. Dieser war zweckmäßig, im indonesischen Stil eingerichtet; mit Klimaanlage, halboffenem Bad und Sitzgelegenheit auf der Terrasse. Für einen Tauchurlaub sollte diese Zimmerkategorie ausreichend sein, da wir sowieso vor hatten uns mehr unter Wasser aufzuhalten.
Die gesamte Hotelanlage ist in einem dicht bewachsenen tropischen Garten eingebettet, welcher tagtäglich liebevoll von den Gärtnern gepflegt wurde. Aufgelockert durch Seerosenteiche besticht vor allem die Vegetation durch ihre Artenvielfalt. Im unteren Teil des Resort, Richtung Meer befindet sich die Poollandschaft – mit dem wohl meist fotografierten Buddha auf dieser Insel – dem offenen Restaurant und der Bar.
 
ESSEN:
Wir hatten NF gebucht. Dies ist auch ausreichend. Der Vorteil hierbei; das Frühstück kann nur von der Karte gewählt werden und ist zwischen 7:00 – 17:00 Uhr erhältlich. Da außer den üblichen Ham and Eggs, Panecake und Cornflakes auch Nasi und Mi Goreng angeboten wird, kann man dies ohne weiters als Mittagessen nach den Tauchgängen einnehmen. Am Abend genießt man die ausgezeichnete Küche des Restaurant und beendet den Tag mit einem Cocktail an der Bar beim Seerosenteich mit Blick auf den im Meer spiegelnden Mond.
 
TAUCHEN:
Die Basis wird vom Schweizer „DÜDE“ vortrefflich mit viel persönlichem Einsatz geführt. Die Guide unterstützen die Taucher in jeder Situation.
Da wir bereits in Indonesien tauchten, haben wir uns die Unterwasserwelt ein wenig anders vorgestellt.
Die angebotenen LOCAL REEF TG sind recht unspektakulär. Meist wird um einen Riffblock von 5 – 30 Metern Tiefe getaucht.
Der MENJAGAN NP ist etwas für Drift Dive Fans. Reines Steilwandtauchen mit schönen Korallengärten
SECRET BAY ist ca. 35 Autominuten vom Resort entfernt und der einzige Critter Spot, welcher jedoch nur bei Flut am Vormittag betauchbar ist. Die Wassertiefe beträgt max. 8 Meter. Durch seine exponierte Lage wird der Kanal durch das Tiefseewasser des Javagraben gespeist, somit ergeben sich Wassertemperaturen von max.23 Grad. Auf schwarzem Sandgrund mit vereinzelten Korallenblöcken findet man jede Menge Fotomotive. Dieser Tauchplatz ist ein muss für jeden Makrofan.
 
Bei allen Tauchausfahrten waren sehr schlechte Sichtverhältnisse, und meistens mittlere bis starke Strömungen.
 
FAZIT:
Das Resort und die Tauchbasis stehen unter ausgezeichnetem Management. Zum Abschluss möchte ich nochmals meine Hochachtung dem Küchenchef für sein Beef Sate und die Tomatencremsuppe aussprechen.
Da wir bereits in vielen Destinationen Süd-Ost Asiens waren, hatten wir uns die Unterwasserwelt in Bali etwas anders vorgestellt. Abgesehen von den intakten Korallengärten und Steilwänden gibt es keine aufregenden Tauchplätze. Empfehlenswert wäre jedoch eine Rundreise Kombination.